BONES
Claude Jansen / Fabrice Mazliah

Fabrice Mazliah kniet oberkörperfrei auf einer Bühne. Er blickt in die Luft und hat zwei dünne, gebogene Knochen im Mund. Vor ihm auf dem Boden teile eines menschlichen Skelets, inklusive Schädel. Fabrice trägt einen Brustgurt, wie ihn Sportler*innen tragen, zum messen von Biodaten.
Eine Person liegt auf dem Rücken auf der Bühne, grob genähte Lederkleiung am Leib. Sie reckt den linken Arm in die Luft. In der Hand hält sie so etwas wie einen Staubwedel mit menschlichen Haaren. Im Hintergrund sind weitere Performer*innen und ein Skelett zu sehen.
Eine Performer*in kauert auf dem Bühnenboden und stützt sich mit beiden Armen ab, der Blick ist gesenkt. Im Hintergrund sitzt das Publikum im Halbkreis, manche tragen VR-Headsets.
Fabrice Mazliah kniet oberkörperfrei auf einer Bühne. Er blickt in die Luft und hat zwei dünne, gebogene Knochen im Mund. Vor ihm auf dem Boden teile eines menschlichen Skelets, inklusive Schädel. Fabrice trägt einen Brustgurt, wie ihn Sportler*innen tragen, zum messen von Biodaten.
Eine Person liegt auf dem Rücken auf der Bühne, grob genähte Lederkleiung am Leib. Sie reckt den linken Arm in die Luft. In der Hand hält sie so etwas wie einen Staubwedel mit menschlichen Haaren. Im Hintergrund sind weitere Performer*innen und ein Skelett zu sehen.
Eine Performer*in kauert auf dem Bühnenboden und stützt sich mit beiden Armen ab, der Blick ist gesenkt. Im Hintergrund sitzt das Publikum im Halbkreis, manche tragen VR-Headsets.

Frankfurt LAB, Halle 1

Fr. 14.11. | 18:30 Uhr Sa. 15.11. | 19:30 Uhr, Meet the Artist im Anschluss So. 16.11. | 18:00 Uhr

Dauer: ca. 90 Minuten
Sprache: Englisch / Deutsch / Oshiwambo
Tickets: 17 €, ermäßigt 8 €

Inhalt

BONES ist eine immersive Performance des Choreografen Fabrice Mazliah und der Kuratorin Claude Jansen. Gemeinsam mit einem namibisch-deutschen Künstler*innenteam verweben sie analoge, spirituelle und digitale Medien zu einem multisensorischen Erlebnis. Auf Recherchen zu einer geraubten namibischen Ongoma-Trommel und den 8.000 Jahre alten Knochen einer Schamanin in Deutschland basierend, richtet BONES den Blick auf das Wissen, das in Knochen wohnt, und auf die Verbindung von Mensch, Umwelt und Ahn*innen. Mit Einsatz von AR-Brillen (Augmented Reality) und digitaler Soundmodulation erschaffen die Performer*innen Schwellenräume zwischen Wissenschaft und Spekulation, Performance und Ritual, Mensch und Materie. Es entsteht eine Körper- und Klanglandschaft, in der Rhythmen von Herzschlag, Trommeln, Vögeln und Bäumen verschmelzen. BONES lädt das Publikum ein, sich auf eine Reise der Sinne zu begeben, und öffnet einen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Spiritualität und Technologie auf sichtbare und unsichtbare Weise in Beziehung treten.

Nutzung von virtueller Realität (VR) und erweiterter Realität (AR). Während der Aufführung tragen Zuschauende zweimal ca. 5 Minuten Headsets. Die Nutzung von VR-Headsets kann Unwohlsein auslösen.

Punktuelle Thematisierung der deutschen Kolonialgeschichte und Anspielung des begangenen Genozids in Namibia.

Was sind Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen?

Credits

Claude Jansen
Fabrice Mazliah
I-Fang Lin
Tuli Mekondjo
Norbert Pape
Johannes Hellberger


Eine Produktion von Work of Act und COME IN TENT, gefördert durch das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik im Rahmen des Programms INHABIT // Artist-in-Residence, BKM Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. (Kurator Inhabit Artist-In-Residence: Eike Walkenhorst, Kurator Dancing Instruments: Claude Jansen)

Die Aufführungen im Frankfurt LAB werden ermöglicht durch das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik im Rahmen des Programms INHABIT // Artist-in-Residence in Kooperation mit dem Tanzfestival Rhein-Main 2025.

Fotos: Simone Scardovelli