FERAL REVERIE
PARVIN SALJOUGHI

Zwei Performende schweben über einer dunklen Bühne und halten sich an den Unterarmen. Die Körper sind einander zugewandt, während gestreiftes Licht über Haut und Kleidung fällt. Die Szene verbindet Nähe, Symmetrie und den Eindruck von Schwerelosigkeit.
Drei Performende befinden sich auf einer dunklen Bühne. Eine Person bewegt sich bodennah, eine weitere hebt ein Bein in einer ausgreifenden Bewegung, während eine dritte Person seitlich steht.
Drei Personen mit kurzen Haaren und freiem Oberkörper stehen vor einem dunklen Hintergrund. Sie tragen dunkle Hosen und recken die Arme nach oben, während funkelnde Partikel oder Wassertropfen durch die Luft fliegen und rotes Licht sie beleuchtet.
Zwei Performende schweben über einer dunklen Bühne und halten sich an den Unterarmen. Die Körper sind einander zugewandt, während gestreiftes Licht über Haut und Kleidung fällt. Die Szene verbindet Nähe, Symmetrie und den Eindruck von Schwerelosigkeit.
Drei Performende befinden sich auf einer dunklen Bühne. Eine Person bewegt sich bodennah, eine weitere hebt ein Bein in einer ausgreifenden Bewegung, während eine dritte Person seitlich steht.
Drei Personen mit kurzen Haaren und freiem Oberkörper stehen vor einem dunklen Hintergrund. Sie tragen dunkle Hosen und recken die Arme nach oben, während funkelnde Partikel oder Wassertropfen durch die Luft fliegen und rotes Licht sie beleuchtet.

Künstler*innenhaus Mousonturm – Saal

Sa. 7.11. | 20:00 Uhr, Deutsche Erstaufführung, 19:30 Uhr Warm-up So. 8.11. | 20:00 Uhr, Meet the Artists im Anschluss

Dauer: ca. 80 Minuten
Sprache: Englisch

Preise: 25 € / 12 €

Inhalt

Wie werden Körper unter den Bedingungen von Überwachung, Zuschreibungen und gesellschaftlichen Normen geformt und können dennoch Handlungsräume behaupten?

Choreografin und Performerin Parvin Saljoughi entwirft in Feral Reverie einen Bühnenraum, in dem Gewissheiten ins Wanken geraten. Drei Performer*innen bewegen sich durch eine Welt aus digitalen Landschaften, Störungen und Verschiebungen. Bewegungen brechen ab, Rhythmen geraten aus dem Takt – aus Momenten des Kontrollverlusts entstehen neue Formen des Miteinanders. Projektionen, 3D-Animationen und ein dichtes Sounddesign erweitern den Bühnenraum zu einer flirrenden Zwischenwelt

„Wildheit“ versteht Saljoughi als Bild für das Unkontrollierbare, für eine Form des Widerstands gegen das, was Menschen lesbar, berechenbar und kontrollierbar machen soll. In der Choreografie werden Störungen, Brüche und Unschärfen sowie Irritation zu neuen Möglichkeitsräumen. Feral Reverie ist eine intensive Auseinandersetzung mit Freiheit, Verletzlichkeit und der Frage, was von uns bleibt, wenn vertraute Ordnungen zerfallen.

Lautstärke & Akustik: Die Vorstellung enthält Momente mit sehr hoher Lautstärke sowie plötzlichen akustischen Impulsen (wie verstärkte Audioeffekte und scharfe Schalleinwirkungen). Zudem platzen während der Performance Luftballons, was zu plötzlichen, lauten Geräuschen führt. Aufgrund des hohen Schalldrucks werden Gehörschutzstöpsel bereitgestellt und dringend empfohlen.

Inhaltlicher Hinweis: In einer Sequenz wird der Kopf einer darstellenden Person von anderen Darstellenden per Fußtritt weitergegeben. Dies kann als gewaltvoll wahrgenommen werden.

Was sind Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen?

Credits

 

Konzept & Cho­re­o­grap­hie: Parvin Saljoughi 

Co-Cre­a­ti­on & Per­for­man­ce: Camilla Strandhagen, Juan Felipe Amaya Gonzalez & Parvin Saljoughi 

Drama­turgie: Maria Dogahe 

Outside eye: Sabine Cmelniski 

Video & Ani­ma­ti­on: Ghazal Majidi 

Sound Design: Sara Bigdeli Shamloo (SarrSew) 

Licht Design: Meri Ekola 

Licht: Ludo Dury

Kostüme: J.Boy 

Technische Direktion: Mar* Szydlowska 

Produktion: Kunstenwerk­plaats KWP Coproduction :Beursschouwburg, Kunstenwerk­plaats KWP, Beyond the Black Box, Workspacebrussels, Charleroi Danse, Kaaitheater, La Balsamine, Künstlerhaus Mousonturm 

Unterstützt von DeSingel, Kunstencentrum BUDA, Kunstencentrum KAAP, Centrale Fies, Eindorf Kunstraum, Impure Company, Sophiensaele 

Mit Unterstützung von Vlaamse Gemeenschap (VG), Vlaamse Gemeenschapscommissie (VGC) 

Danke an Elisa Liepsch, Claïs Lemmens Boon, Katja Armknecht, Nathaniel Moore, Wannes Lecompte, Camille Peyre, Abel Hartooni, Nana Bilus Abaffy, ADMA, Kunstenfestivaldesarts, kun­sten­punt, Herman Sorgeloos & Désirée 0100

Fotos: Rita Maria Habib, Sara Hamedi