LOVE LETTER TO THOSE WHO DID NOT SURVIVE
Grace Schwindt
Inhalt
Die Künstlerin Grace Schwindt arbeitet medienübergreifend zwischen Skulptur, Malerei, Film und Performance. Egal welches Medium sie wählt, im Zentrum ihrer Arbeit steht immer wieder der Körper als Archiv, als Speicher von Erinnerungen. Im Kunsthaus Wiesbaden ist erstmals eine umfassende Einzelausstellung der Künstlerin zu sehen. Teil davon wird die choreografische Arbeit Love Letter to Those Who Did Not Survive sein. Darin nähert sich Schwindt Kriegstraumata und Menschen an, die Kriege nicht überlebt haben. Grundlage sind Tagebucheinträge von Frauen aus unterschiedlichen Zeiten und geografischen Kontexten. Gemeinsam mit einer Tänzerin übersetzte Schwindt die beschriebenen Handlungen und Gesten mithilfe von Methoden der Tanzpsychotherapie in eine eigenständige Bewegungssprache. Diese wurde in einem Videoarchiv dokumentiert und bildet nun die choreografische Grundlage für die Arbeit mit den Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts, die daraus eine Performance entwickeln. Diese eröffnet einen Raum, in dem historische Zeugnisse nicht erzählt, sondern durch körperliche Präsenz spürbar werden. Vergangenheit und Gegenwart treten so in einen unmittelbaren Dialog.
Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen
Für diese Produktion liegen uns keine Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen vor.
Credits
Tänzerinnen: Naia Nieto Villanueva und Elena Pineda Ortiz
LOVE LETTER TO THOSE WHO DID NOT SURVIVE ist eine Produktion vom Hessischen Staatsballett & Grace Schwindt, in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Wiesbaden.
Foto: Sid Dankers
